© Melanie Schnieders

Grenzgängerroute Teuto-Ems

Auf einen Blick

  • Start: Es kann jeder Zeit und an jedem auf der Strecke befindlichen Ort eingestiegen werden.
  • Ziel: Die Tour kann jeder Zeit beendet werden.
  • mittel
  • 146,80 km
  • 9 Std. 26 Min.
  • 258 m
  • 148 m
  • 49 m
  • 60 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Burgen und Schlösser, Spargel und Schinken, Natur und zwölf historische Städte und Dörfer ...

Grenzenlos genießen können Sie heute jeden einzelnen Kilometer der Grenzgängerroute Teuto-Ems: Sie entdecken Burgen und Schlösser, schlemmen Spargel und Schinken und erleben zwölf historische Städte und Dörfer im Osnabrücker Land, in Ostwestfalen-Lippe und im Münsterland. Dabei überqueren Sie mehrmals historische Grenzen und folgen alten Schmugglerpfaden und Handelswegen.

Derart grenzenlos reisen konnten die Menschen hier früher keineswegs. Von Versmold nach Bad Laer zum Beispiel flitzen Sie heute auf der Grenzgängerroute in Nullkommanichts, denn die Gemeinden am Südhang des Teutoburger Waldes sind Nachbarn. Dennoch verband an dieser Stelle erst ab 1880 eine Chaussee die Königreiche Hannover und Preußen. Schmuggler freilich kannten längst andere Wege, auf denen sie heimlich das kostbare Bad Rothenfelder Salz „zollfrei“ nach Westfalen brachten, wo es die aromatischen Schinken veredelte – übrigens noch heute eine köstliche Beilage zum Glandorfer und Füchtorfer Spargel.

Die alten Grenzverläufe markieren Wehrbauten wie die markante Höhenburg über Bad Iburg. Die gut 1.000 Jahre alte Festung wurde später zur barocken Residenz der Osnabrücker Fürstbischöfe ausgebaut und ist heute ein Ort der Kultur und des Geschichts-Erlebens. Zu den Grenzfestungen des Bistums gehörte auch Bad Laer, jetzt ein erholsames Heilbad mit idyllischem Kurpark. Drohte Gefahr, retteten sich die Bürger in den Griesen Torn, den frühromanischen Kirchturm von St. Marien.
In den „Nachbarländern“ entdecken Sie weitere Trutzbauten. Etwa das Wasserschloss Loburg in Ostbevern und die außergewöhnliche Doppelschlossanlage Harkotten in Füchtorf. Das ältere der beiden Herrenhäuser hat eine Barockfassade und Spuklegenden, die sich um das Bildnis der „Weißen Dame“ ranken. Das jüngere ist in klassizistischem Stil erbaut und bislang ohne Gespenst.

Geister und Ganoven, Schauermärchen und Schmugglerabenteuer, Historisches und Heiteres: Alle Legenden und Geschichten der Grenzgängerroute spinnen sich um das alte Dreiländereck, an dem sich heute inmitten von Wäldern, Spargel- und Erdbeerfeldern nur noch zwei Länder treffen: Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Einst stießen hier die Grafschaft Ravensberg sowie die Fürstbistümer Osnabrück und Münster aneinander, später die Königreiche Preußen und Hannover. Aber wie gesagt: Heute genießen Sie die Region auf der Grenzgängerroute grenzenlos.

Mehr Informationen zur Grenzgängerroute Teuto-Ems finden Sie auf der Homepage. 
 

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