© Südheide Gifhorn GmbH/Frank Bierstedt

Otter-Pfad Hankensbüttel

Auf einen Blick

  • Start: Sudendorfallee 1, 29386 Hankensbüttel
  • Ziel: Sudendorfallee 1, 29386 Hankensbüttel
  • sehr leicht
  • 4,04 km
  • 59 Min.
  • 10 m
  • 95 m
  • 78 m
  • 20 / 100

Beste Jahreszeit

Otter-Pfad Hankensbüttel mit Naturerlebnisbrücke

Der Otter-Pfad Hankensbüttel ist etwa ist drei Kilometer lang und beginnt am Otter-Zentrum. Er verbindet das Naturerlebniszentrum mit dem Ort Hankensbüttel und schließt eine Wanderung durch das Waldstück „Hagen“ sowie die Naturerlebnisbrücke ein. Insgesamt zehn Naturerlebnisstationen laden zum Erkunden des Lebensraums See ein. Beispielsweise kann man in einem überdimensionalen Röhricht nachvollziehen, wie sich ein Fischotter in seinem Versteck fühlt. Oder die Brückengäste begeben sich in das "Storchennest", drei Meter über der Wasseroberfläche und beobachten mit einem Fernrohr das Verhalten der in Sichtweite brütenden Weißstörche. Auf einem Be­ob­ach­tungs­steg kann nach Kleintieren gekeschert werden. Zwei sich drehende Schei­ben mit kleinen Zeichnungen der Tiere verraten, um welchen Organismus es sich handelt. Wackelzonen, eine Wasserfühlstelle und Tierguckis komplettieren das außergewöhnliche Angebot. Die Brücke ist ganzjährig begehbar und als öffentlicher Weg ausgewiesen.

Insgesamt laden vier Otter-Pfade dazu ein, die Landschaft aus der Perspektive eines Fischotters zu erleben. Der Fischotter ist ein sehr seltenes und heimliches Tier. Er reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen in seinem Lebensraum. Anders herum ausgedrückt: Wenn Bäche, Flüsse, Teiche und Seen in einem guten ökologischen Zustand sind, werden sie früher oder später vom Fischotter als Lebensraum besiedelt. In die Niederung der Ise, einem kleinen Fluss im Landkreis Gifhorn, ist der Fischotter aufgrund um­fang­reicher Naturschutzmaßnahmen zurückgekehrt. Sogar in der Nähe des Otter-Zentrums in Hankensbüttel wurden wildlebende Fischotter und ihre Spuren gesehen.

Die Otter-Pfade führen in die­se Gebiete, um den Blick für die Lebensräume des Fischotters zu schärfen. Ins­ge­samt 24 mit Stahl-Ottern versehene Stationen laden dazu ein, direkt vor Ort etwas über das Leben des Wassermarders und den Naturschutz zu erfahren.

Weitere Infos zu den Otter-Pfaden und eine Begleitbroschüre gibt es beim Otter-Zentrum.

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